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Über uns detail

Vorstand

freiraum-europa ist als gemeinnütziger Verein konstituiert, der alle vier Jahre durch seine Mitglieder einen Vorstand und zwei Rechnungsprüfer wählt.

Für die aktuelle Funktionsperiode von 2016 bis 2020 wurden Dietmar R. Janoschek als Präsident, Mag. Markus Haas als Vizepräsident, Leopold Boyer als Kassier sowie Harald Reisinger als Schriftführer in den Vorstand gewählt. Als RechnungsprüferInnen fungieren Alfred Hofecker und Rudolf Brandstetter.

Dietmar Janoschek

Gründungsmitglied, Präsident

Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Hochbau und Architektur, Fachgebiet barrierefrei Bauen und Gestalten

Dir. Dietmar R. Janoschek wurde am 22.12.1970 in Wien geboren. Nach einer kaufmännischen Ausbildung arbeitete er als Angestellter sowie selbstständig als Inhaber einer Videothek. Janoschek ist 1992 durch einen Unfall erblindet. Nach vielen Monaten der Verzweiflung entschloss er sich für ein neues aktives Leben und dazu, sich für andere Menschen mit Behinderung einzusetzen. Seit 1992 engagiert er sich ehrenamtlich, um die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen zu verbessern.

Janoschek ist ausgebildeter Heilmasseur, Diplomierter Berater für barrierefreies Bauen und Gestalten, Lehrlingsausbildner, Vereinsmanager, Projektmanager sowie Werbe- und PR-Texter.

Zu dem besuchte er Weiterbildungskurse in diversen Massagetechniken, Heilverfahren, Kommunikation, Konfliktmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Verkauf, Normenwesen, Design for all, EDV, Vergaberecht, EU-Förderprojekte, Pädagogik, Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaft.

Über 14 Jahre war Dietmar Janoschek bei der Landwirtschaftskammer, u.a. als Projektleiter für barrierefreies Bauen und im Facility- und Projektmanagement tätig.

Seit 2004 engagiert er sich als Behindertenvertrauensperson gemäß § 22a Behinderteneinstellungsgesetz.

Seit 1999 arbeitet er im Austrian Standard Institute, vormals Österreichisches Normungsinstitut, als Experte bei der Erstellung von Ö-Normen mit.

Seit 2003 ist er ehrenamtlicher Präsident sowie Geschäftsführer von freiraum-europa.

Außerdem ist er seit 2001 als Consulter, Autor, Trainer und Vortragender tätig.

Am 25. Juni 2012 legte Dietmar Janoschek am Landesgericht Linz seine Prüfung zum Gerichtssachverständigen mit Auszeichnung ab und wurde am 12. Juli 2012 von der Präsidentin des Landesgerichtes Linz als allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Hochbau und Architektur mit dem Fachgebiet barrierefreies Bauen und Gestalten vereidigt.

Mag. Markus Haas

Vizepräsident

Internationale Kooperationen

Die hochgradige Sehbehinderung seines Vaters zeigte ihm was es bedeutet, das Alltagsleben nicht mehr selbst bestimmen zu können. Das führte zum Entschluss, sich selbst aktiv für eine barrierefreie Umwelt einzusetzen.

Mag. Markus Haas ist Sozial- und Wirtschaftswissenschafter, zertifizierter Berater für barrierefreies Leben und Experte im Austrian Standard Institute.

Er engagiert sich seit 2004 für freiraum-europa. Sein besonderes Interesse gilt der sozialen Kommunikation im politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext unter dem Begriff "Social Interfaces" sowie der barrierefreien Gestaltung aller Lebensbereiche, nach dem Prinzip Design for all.

In diesem Zusammenhang ist er bei freiraum-europa auch für die Entwicklung und den Vertrieb von Produkten verantwortlich.

Neben freiraum-europa ist er auch erfolgreich als Unternehmer für internationale Projekte im Bereich Umwelttechnologie sowie neue Energiesysteme tätig.

Mit seiner großen internationalen Erfahrung, seinen sehr guten Fremdsprachkenntnissen in Englisch, Italienisch und Mandarin, ist er bei freiraum-europa auch für internationale Kooperationen und Projekte verantwortlich und bekleidet im Europäischen Dachverband von freiraum-europa, der EIDD - Design for all Europe, ebenfalls die Funktion des Vicepresidenten.

Leopold Boyer

Gründungs- und Vorstandsmitglied, Kassier

Leopold Boyer ist durch eine Erkrankung seit Ende der 90er Jahre auf den Rollstuhl angewiesen. Er hat dadurch lernen müssen, was es bedeutet, immer wieder vor Barrieren zu stehen. Er bringt seine langjährige Erfahrung als Mensch mit Körperbehinderung, Obmann der SLI OÖ a.D. sowie Unternehmer bei freiraum-europa ein.

Leopold Boyer ist durch eine Erkrankung seit Ende der 90er Jahre auf den Rollstuhl angewiesen und hat dadurch lernen müssen, was es bedeutet, immer wieder vor Barrieren zu stehen.

Über 40 Jahre führte er ein Leben ohne Behinderung. Als Geschäftsmann war er viel im In- und Ausland unterwegs. Er war verheiratet und hat zwei Kinder.

Plötzlich stand das Leben durch eine Nervenentzündung auf dem Kopf und Leopold Boyer war auf den Rollstuhl angewiesen.

Gerade für jene Menschen, die gewohnt sind, ihr Leben selbstbestimmt zu verbringen, stellt eine Behinderung eine große Einschränkung dar. Um so wichtiger wird das Ziel, selbstbestimmt leben zu können, sei es durch technische Hilfen, Assistenz oder Abbau von Barrieren. Dafür setzt sich Boyer seit seiner Erkrankung ein.

Viele Jahre war er u.a. als Obmann und Vizeobmann auch im Verein SLI OÖ tätig.

Mit Dietmar Janoschek gemeinsam gründete er 2003 den Verein freiraum-europa.

Mit seinen ausgezeichneten Kenntnissen in serbokroatischer Sprache, unterstützt er regelmäßig Menschen mit Migrationshintergrund bei sprachlichen Barrieren gegenüber Behörden, Organisationen u. Personen.

Harald Reisinger

Vorstandsmitglied, Schriftführer

Harald Reisinger, mußte nach einen Verkehrsunfall gravierende Änderungen in seinem Leben vornehmen. Angefangen von der beruflichen Neuorientierung, bis zu den plötzlich entstandenen Barrieren im Altagsleben. So wurde er zum Kämpfer um seine Anliegen durchzusetzen.

Aufgrund seiner Erfahrung mit den Barrieren - nicht nur körperlicher - sondern Großteils auch bürokratischer und gesetzlicher Art, will er sich dafür einsetzen, damit die bereits begonnene Barrierefreiheit in den Köpfen der Politiker, Beamten und Menschen weiterentwickelt und umgesetzt wird.

Nach einen Verkehrsunfall 1976 musste er seine damalige Lehre beenden und absolvierte eine Umschulung zum Bautechnischen Zeichner.

In den folgenden Jahren konnte er im Baugewerbe viele Erfahrungen Sammeln. Seit vielen Jahren ist Harald Reisinger selbstständiger Unternehmer. Er führt ein technisches Büro sowie eine Trafik.

Alfred Hofecker

Rechnungsprüfer

Text folgt in Kürze

Rudolf Brandstetter

Rechnungsprüfer

Text folgt in Kürze


freiraum-europa die expertInnen für barrierefreiheit

Unsere Geschichte und wie alles begann

Dietmar Robert Janoschek erblindete im Alter von 21 Jahren 1991 plötzlich und stand vor scheinbar übermächtigen Barrieren und Problemen. Die ersten ein bis zwei Jahre nach seiner Erblindung waren für ihn die schwerste Zeit in seinem bisherigen Leben. Denn er hatte Angst und konnte sich nur sehr schwer ein Leben als Blinder vorstellen. Hobbys wie Rad- und Mopedfahren, Videospiele, Billard, Tischtennis, Fotographieren udgl. wurden für ihn unmöglich und er verlor auch seinen Job, bei dem er auf das Sehen angewiesen war. Auch seine Verlobte war mit der Situation überfordert und trennte sich von ihm.

Trotzdem hat Dietmar Janoschek nicht aufgegeben. Er erkundigte sich bei Ämtern in mühevoller Kleinarbeit, wo er Kurse für Blindenschrift, Mobilitäts- und Orientierungstraining, EDV für Blinde udgl. machen könnte. Kam dann in ein Rehazentrum nach Linz und absolvierte dort eine Rehamaßnahme für Späterblindete sowie diverse Ausbildungen.

Zu diesem Zeitpunkt war Dietmar Janoschek bereits klar: "Es muss für Menschen mit Behinderung noch viel mehr getan werden. Denn vieles von dem, was trotz einer Behinderung möglich ist, wie und mit welchen Techniken sowie Hilfsmitteln, erfährt man als Betroffener nur schwer und oft über Umwege. Außerdem braucht es eine Anlaufstelle, die sich gerade am Beginn einer Behinderung um die Menschen kümmert und ihnen neuen Lebensmut gibt.

 

Das war die Motivation für Janoschek, sich bereits in den 90er Jahren ehrenamtlich, fast ein Jahrzehnt lang, beim Europäischen Verband für Mobilitätshilfen sowie beim Blindenverband zu engagieren. Im Laufe der Jahre spezialisierte er sich auf das Thema barrierefrei Bauen, Gestalten und Kommunikation.

Da er sich jedoch nicht nur für blinde und sehbehinderte Menschen einsetzen wollte, wurde er auch in anderen Vereinen für Menschen mit Körper- und Hörbehinderungen etc. ehrenamtlich tätig.

Erste Idee für freiraum-europa im Jahr 2000

Im Jahr 2000 hat Janoschek, der Angestellter der Landwirtschaftskammer OÖ ist, die Idee, eine Nutzergruppen- übergreifende Plattform bzw. einen Dachverband für Barrierefreiheit für alle und Design for all zu gründen. Neben der laufenden Vertretung des Blindenverbandes wurde er aufgrund seiner Kompetenz und seines großen Engagements und Verständnisses auch von Vereinen wie der Selbstbestimmt Leben Initiative, Schwerhörigenbund, Gehörlosenbund udgl. ersucht, auch ihre Interessen zur Verbesserungen der baulichen Umwelt zu vertreten. So leitete er z.b. als Sprecher der Projektgruppe Bildung und Behinderung der Stadt Linz viele Jahre ein Gremium und arbeitet seit 1999 im Österreichischen Normungsinstitut mit.

Die Vision von Janoschek war und ist, eine große gemeinsame Plattform behinderter und nicht behinderter Menschen und ihrer Organisationen, um für den Abbau von Barrieren und für Barrierefreiheit bei Neu- und Umbauprojekten zu kämpfen und sich generell für Menschen mit Behinderung einzusetzen, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

Nach dem Prinzip Design for all soll diese Plattform keine Behindertenorganisation sein, sondern sich disziplinübergreifend auch für Menschen mit Kinderwagen, RadfahrerInnen, Fahrgäste und ältere sowie pflegebedürftige Menschen einsetzen.

freiraum-europa nimmt Gestalt an

Nach weiteren drei Jahren ehrenamtlicher Arbeit bei diversen Vereinen, lernte Janoschek im März 2003 einen Bautechniker kennen und erzählte diesem seine Vision. Dieser war von der Idee begeistert und nach mehrmaligen Treffen und Diskussionen beschlossen die beiden, einen Verein zu gründen.

Zwischen Mai und August 2003 führte Janoschek mit zahlreichen Bekannten bzw. potentiellen Vereinsfunktionären Gespräche und informierte sich umfassend, wie ein Verein gegründet werden kann. Am 1.8.2003 fand die erste und am 3.10.2003 die zweite Proponentenkomiteesitzung statt.

Es konnte die Werbeagentur Pill gewonnen werden, die sich unentgeltlich bereit erklärt hatte, bei der Suche nach einem Vereinsnamen und einem Logo dem Proponentenkomitee zu helfen.

Der Proponent, Peter Lucan-Stood, ein Jurist und pensionierter Bankdirektor, der leider 2010 verstarb, erarbeitete gemeinsam mit Janoschek im August/September 2003 die Vereinsstatuten.

In der Proponentensitzung am 3.10.2003 wurden die Vereinsstatuten, der Vereinsname und der Wahlvorschlag für die Gründungsgeneralversammlung von freiraum beschlossen und der Bundespolizeidirektion OÖ, Vereinsreferat schriftlich übermittelt.

Mit Bescheid der Bundespolizeidirektion OÖ wurde der Verein freiraum EU Forum für sichere menschengerechte Umweltgestaltung nicht untersagt und mit 31.10.2003 in das Vereinsregister eingetragen.

Am 22.11.2003 fand im Toskanerstüberl im Promenadenhof Linz die 1. Generalversammlung statt, bei der die Vereinsstatuten und der Wahlvorschlag für den Vereinsvorstand und die RechnungsprüferInnen einstimmig von den Vereinsmitgliedern angenommen wurde.

Proponenten, Gründungsmitglieder und 1. gewählte Funktionäre von freiraum:

  • Präsident: Dietmar R. Janoschek
  • 1. Vizepräsident: Ing. Mag. Harald Stach
  • 2. Vizepräsident: Leopold Boyer
  • Kassier: Mag. Dr. Peter Lucan-Stood (verstorben 2010)
  • Kassier-Stv.: Sabine Gasteiger
  • Schriftführerin: Mag.a Sonja Frank
  • Schriftführerin-Stv.: Mag.a arch. Veronika Müller
  • Rechnungsprüferi: Mag.a arch. Gabriele Heidecker (verstorben 2008)
  • Rechnungsprüferin: Monika Trübswasser

Die folgenden Monate wurden bestimmt von zahlreichen Strategiegesprächen, wie freiraum optimal nach außen auftreten und wie das Vereinslogo aussehen soll. Auch wurde ein Infoblatt, Geschäftsordnung für den Vorstand sowie eine Funktionsmatrix und ein freiraum-Logo erarbeitet.

Es wurde bereits aktiv um Vereinsmitglieder geworben, Interessenvertretung für Barrierefreiheit betrieben, Werbung für freiraum gemacht, Subventionsanträge an diversen öffentliche Stellen verfasst, eine Homepage eingerichtet, Engagement bei zwei Equalprojekten eingebracht, ein Businessplan für eine OÖ Fachberatungsstelle für barrierefreies Planen und Bauen als Trägerprojekt für freiraum erarbeitet und mit Power-Pointpräsentationen bei Landeshauptmann Pühringer, LH-Stv. Hiesl, Land OÖ Sozialabteilung, LAb. Trübswasser, Vbgm Holzhammer, Sozialministerium und dem Bundessozialamt OÖ vorgestellt und beantragt.

Am 9.9.2004 fand die zweite ordentliche Generalversammlung von freiraum statt.

Als das größte Problem von freiraum wurde festgestellt, dass die Subventionsanträge, aus unverständlichen Gründen, alle abgelehnt wurden und auch die Mitgliedsbeiträge keinesfalls ausreichen, um die notwendigen Ausgaben des Vereins z.B. für Fahrtkosten, Telefon, Bürobedarf, Homepage, Porto udgl. abzudecken.

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden alle Ausgaben des gemeinnützigen Vereins freiraum, vor allem von Dietmar Janoschek privat getragen, was auf die Dauer nicht zumutbar war. So wurde nach einer Lösung gesucht und in Abstimmung mit der Wirtschaftsprüfer- und Steuerberatungskanzlei KPMG vereinbart, dass freiraum zur Erreichung seiner Ziele als gemeinnütziger Verein, versuchen muss, Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen.

Mit der Vereinssatzung und den gesetzlichen Möglichkeiten ging dies konform.

Am 15.11.2004 meldete der Verein freiraum als Konsequenz daraus das Gewerbe Handel- und Handelsagenten an. Als ehrenamtlicher gewerblicher Geschäftsführer wurde der Präsident Dietmar R. Janoschek eingesetzt.

Seit diesem Zeitpunkt entwickelt sich der gemeinnützige Verein laufend in den Bereichen Interessenvertretung, Hilfsprojekte, Beratung, Planung, Akademie und Produkte weiter und ist stets im Auf- und Ausbau begriffen.

Am 14.5.2005 wurde in einem feierlichen Festakt unter Schirmherrschaft der Deutschen Bundesregierung, in Berlin, freiraum-europa als national member Organisation für Österreich, in den 1993 gegründeten Europäischen Dachverband EIDD - Design for all Europe aufgenommen.

Seit diesem Zeitpunkt arbeitet freiraum-europa auch international sehr engagiert für mehr Selbstbestimmung, Gleichberechtigung sowie Barrierefreiheit für alle Menschen und ist in ein sehr großes internationales Netzwerk eingebunden.

Anfang April 2007 übersiedelte das freiraum Büro von der Wohnung von Janoschek in das Technologiezentrum Linz. Zur selben Zeit wurde die erste freiraum-Angestellte für Sekretariat und Buchhaltung eingestellt.

Am 6.6.2007 wurde von der Generalversammlung einstimmig der Organisationsname: "freiraum EU Forum für sichere menschengerechte Umweltgestaltung" auf:

"freiraum-europa die expertInnen für barrierefreiheit" abgeändert und von den Vereinsmitgliedern ein neuer Vereinsvorstand unter Vorsitz von Dietmar Janoschek  für eine weitere Funktionsperiode gewählt.

Im September 2007 wurde bei freiraum-europa der erste Lehrling zur Ausbildung als Bürokauffrau eingestellt.

Bereits im Oktober 2007 war die Aufstockung des Sekretariatspersonals dringend erforderlich und ein weiterer Mitarbeiter wurde angestellt.

Aufgrund der steigenden Anzahl an Aufträgen von öffentlichen Stellen und Unternehmen, aber auch durch EU-Projekte und Sponsoren, konnten seit 2008 weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. freiraum-europa bildete bereits fünf Lehrlinge aus und bietet auch laufend Arbeitsmöglichkeiten für PraktikantInnen. Wann immer möglich, wird BewerberInnen mit Behinderung der Vorzug gegeben.

2011 startete die Non-Profit-Organisation freiraum-europa Hilfsprojekte für behinderte Waisenkinder und einen Notfallfonds für behinderte Kinder sowie einen Rechtsfonds für Diskriminierungsopfer. In diesem Zusammenhang bemüht sich der Verein seither um mehr Spenden, damit diese Projekte realisiert werden können.

Mit Jänner 2012 übersiedelte freiraum-europa innerhalb des Technologiezentrums Linz in größere Büroräume und eröffnete in Berlin seine deutsche Bundesgeschäftsstelle.

Im April 2012 wurde bei der 10. Generalversammlung von freiraum-europa von den Vereinsmitgliedern der seit 2007 bestehende Vorstand, unter Vorsitz von Dietmar Janoschek, für eine weitere Funktionsperiode bis 2016 erneut gewählt.

Im November 2015 wurde freiraum-europa Behördlich als Hilfsorganisation anerkannt und zählt seit her zu den mildtätigen, Entwicklungs- und KatastrophenhilfeEinrichtungen, gemäß § 4a Abs. 2 Z. 3 lit. a bis c EStG.
Die Registrierungsnummer lautet: SO 2563. Das ermöglicht Menschen die freiraum-europa unterstützen, ihre Spende steuerlich absetzen zu können.

Seit Frühjahr 2016 gibt es zusätzlich zu Linz, Berlin und Sofia auch ein freiraum-europa Büro in Salzburg und Rosenheim sowie seit Mitte 2016 in Dornbirn.

Weiteres wurde aufgrund großen Platzmangels die Bildungs- und Beratungsstelle in Linz vergrößert. Der Personalstand konnte auf 40 MitarbeiterInnen ausgebaut werden.

Bei der 14. Generalversammlung am 1.4.2016, wurde das 10.000 Vereinsmitglied von freiraum-europa feierlich begrüßt.
Außerdem wurden für die Funktionsperiode bis 2020, Dir. Dietmar Janoschek zum Präsidenten, Mag. Markus Haas zum Vizepräsidenten, Leopold Boyer zum Kassier und Harald Reisinger zum schriftführer sowie Alfred Hofecker und Rudolf Brandstätter als Rechnungsprüfer gewählt.

Im Juli 2016, wurde freiraum-europa auf Basis einer strengen Prüfung die jährlich durchgeführt wird, dass Spendegütesiegel der Kammer der Wirtschaftstreuhänder verliehen. Es beweist die sparsame, effiziente und wittmungsgemäße Verwendung der Gelder und stellt ein professionelles und transparentes Rechnungswesen sicher.
 
Die positiven Entwicklungen seit der Gründung sind den vielen haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen von freiraum-europa zu verdanken.

Diese arbeiten seit der Gründung unermüdlich für das Wohl und die positive Entwicklung unserer NGO und damit für mehr Barrierefreiheit, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung für alle Menschen.

"Erfolg ist nichts, auf dem man sich ausruhen darf, so Präsident Dietmar Janoschek, sondern ein Ansporn für eine noch bessere gerechtere Zukunft für uns alle."

Ehrenamtliche Mitarbeit bei freiraum-europa

Die Welt lebt von jenen, die mehr tun als sie müssten!

Bei unseren Tätigkeiten sind wir ganz besonders auf die Hilfe von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen angewiesen. Viele  Veranstaltungen, Kampagnen, Leistungen und Erfolge unseres gemeinnützigen Vereins wären sonst nicht möglich.

Beispiele wo wir noch ehrenamtliche Mitarbeiter suchen:

  • Filmen und Fotografieren
  • Schneiden, Bearbeiten und Digitalisieren von Bildern oder Filmmaterial
  • Grafische Gestaltung, Textierung von Webseiten, Folder, Flugblättern, Plakate
  • Redaktionelle Mitarbeit bei der Homepage, unseren sozialen Medien oder Vereinszeitung
  • Übersetzung von Texten und Dolmetschertätigkeiten
  • Organisation bzw. Mitarbeit bei Infoständen oder Veranstaltungen
  • Mitarbeit bei Spendensammlungen und Mitgliederanwerbung
  • Verteilen von Flugblättern u. Plakaten
  • Begleit- oder Fahrdienst für behinderte Menschen udgl.

Außerdem suchen wir in allen Bundesländern von Österreich, Deutschland und in der schweiz, engagierte Menschen, die unsere Ziele für ein barrierefreies und gleichberechtigtes Leben, auf Landes- und Regionalebene verbreiten und freiraum-europa in ihrer Region vertreten.
Neben AktivistInnen suchen wir auch Landes- und BezirkssprecherInnen, die bereit sind eine freiraum-europa Gruppe in ihrer Region aufzubauen und zu leiten.

Wir bieten ehrenamtlichen MitarbeiterInnen maßgeschneiderte Schulungen und Trainings für ihren Aufgabenbereich an.

Wir freuen uns sehr über jede Form der Unterstützung sowie neue Ideen! Schon mit wenigen Stunden im Jahr können sie viel bewirken!

Wenn Sie Freude an einer wichtigen und sinnvollen Betätigung in einem super netten Team haben, teilen sie uns bitte mit, wie sie uns unterstützen können. Wir laden sie dann zu einem Gespräch ein.

Leitbild freiraum-europa

Leitbild freiraum-europa Präambel

Es gibt keine "Durchschnittsmenschen" oder "genormte" Personen. Jeder Mensch weicht in der einen oder anderen Art von der "Norm" ab - sei es durch Größe, Alter, Umfang, Gewicht, Schnelligkeit, Sehkraft, Hörstärke, Durchhaltevermögen, geistige Fähigkeiten und vieles andere mehr.

Gutes Design schafft Möglichkeiten, schlechtes Design Einschränkungen.

Die Vielfalt der Menschen in Europa hinsichtlich Alter, Kultur und ihrer Fähigkeiten ist größer denn je. Wir überleben heute Krankheiten und Unfälle in einem nicht gekannten Ausmaß, gleichzeitig ist aber Behinderung Teil unseres Alltags geworden. Auch wenn die heutige Welt ein komplexes Gebilde darstellt, so wird sie doch von uns allen selbst gestaltet. Wir haben daher nicht nur die Möglichkeit, sondern auch die Verantwortung, das Design am Prinzip der Einbeziehung aller Menschen auszurichten.

Design for all bedeutet Design mit Blick auf die menschliche Vielfalt, soziale Inklusion und Gleichstellung. Dieser ganzheitliche und innovative Ansatz ist eine kreative und ethische Herausforderung für alle PlanerInnen, DesignerInnen, ArbeitgeberInnen, Verwaltungen und führende PolitikerInnen. In der Praxis setzt Design for all ganz bewusst auf die Analyse des Bedarfs und der Wünsche der Menschen und verlangt die Einbindung der EndverbraucherInnen in jeder Phase des Designprozesses.

"Behindert" kommt von "behindern" und heißt ganz einfach, dass ein Mensch in einem bestimmten Vollzug behindert ist, wodurch auch immer. Das heißt, dass der Mensch bei diversen Abläufen, bei konkreten Tätigkeiten, die er ausführen will oder muss, beeinträchtigt wird, durch ganz bestimmte Umstände. Wenn wir diesen Begriff nun funktionell verwenden, dann geht es nicht darum, ob der Mensch irgendeine medizinische Diagnose aufweist oder nicht, sondern, ob der Vollzug, den er gerade ausführt, erschwert ist oder nicht. Und solche Behinderungen sind etwas unglaublich alltägliches und haben überhaupt nichts mit Behinderungen im medizinischen Sinn zu tun.

Wer wir sind

Der gemeinnützige Verein freiraum-europa hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit eigens geschulten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, allen behinderten, älteren, pflegebedürftigen bzw. von baulichen, technischen und gesellschaftlichen Barrieren betroffenen Menschen, sowie öffentlichen Stellen, Organisationen und Unternehmen beim Abbau von, oder der Vermeidung zukünftiger Barrieren im öffentlichen oder privaten Raum zu helfen.

Wir sind eine international tätige Interessenvertretung, verstehen uns als österreichische Dachorganisation bzw. Plattform, die zum Thema Barrierefreiheit Öffentlichkeitsarbeit leistet, Vernetzungen herstellt, in Fragen der Wohnungsanpassung, Gebäudegestaltung, barrierefreier Informationstechnik und Produkte berät, Schulungen durchführt, wissenschaftliche Grundlagenarbeit und Forschung leistet, barrierefreie Produkte und Hilfsmittel entwickelt, zur Verfügung stellt und fachkompetente Unternehmen vermittelt.

Als Interessenvertretung für Design for all vertreten und beraten wir von Barrieren betroffene Menschen und setzen uns für diese Menschen ein, um Ihnen das Leben zu erleichtern. Als Vertretung des international anerkannten Europäischen Dachverbandes EIDD Design for all Europe in Österreich ist freiraum-europa auch international aktiv tätig. Wir sehen uns nicht als Behindertenverein, sondern als eine Initiative, die für alle Menschen, unabhängig von einer temporären oder dauerhaften Behinderung ein selbstbestimmtes, gleichberechtigtes Leben ermöglichen möchte.

Wir setzen uns für die Umsetzung des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes, der Antidiskriminierungsgesetze, die Europaratsdeklaration, UN-Konvention sowie einschlägiger internationaler u. nationaler Normen und Richtlinien ein, in welchen auch die Barrierefreiheit gefordert wird und Gestalten diese im Rahmen unserer Möglichkeiten mit. Um diese Aufgaben umsetzen zu können, haben wir 1999 die Idee einer Vereins - und organisationsübergreifenden Plattform für Design for all entwickelt und 2003 unseren überparteilichen und gemeinnützigen Verein gegründet.Mit unserer Fachberatungsstelle für Barrierefreiheit verfügen wir seit 2003 über eine kompetente und professionelle Einrichtung, wie Sie im Arbeitsübereinkommen zwischen ÖVP und Grüne von Oktober 2003 für Oberösterreich und zwischen SPÖ und ÖVP im Regierungsübereinkommen auf Bundesebene im Jänner 2007 gefordert bzw. zur Schaffung vereinbart wurde.

Unsere Tätigkeiten

regionale, nationale und internationale Interessenvertretung

Wir verstehen uns als Team, das sich gegen bestehende bauliche, technische und gesellschaftliche Barrieren und für die Vermeidung von zukünftigen Barrieren stark macht. Zum Wohle unserer gesamten Gesellschaft! Bei unseren Aktivitäten werden behinderte und nicht behinderte Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen und von zahlreichen Organisationen eingebunden.

Sozial- und Hilfsprojekte

freiraum-europa unterstützt im In- und Ausland behinderte Menschen in Notlagen. Mit Sachspenden, Geldspenden, Beratungs- und Bildungsleistungen, Kinderbetreuung udgl. Es ist uns wichtig, insbesondere dort zu Helfen, wo Hilfe am nötigsten ist.

Gutachterbüro

Wir bieten für öffentliche Stellen, Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen eine professionelle Information, Beratung, Planung, Evaluierung, Projektbegleitung für Bauten, Außenflächen, Verkehrsmittel, Wohnungen, Ausstellungen, Webseiten, Geräte, Dienstleistungen und Produkte an. Wir bieten, nach Umfang und Aufwand unserer Arbeit, diese Leistungen kostenlos oder kostengünstig an.

Schulungen, Vorträge, Forschung

Für unsere Mitarbeiter/innen bieten wir eine umfassende und fundierte Grundschulung für Barrierefreiheit bzw. Design for all an. Durch eine Vielzahl von Vorträgen, Fortbildungsveranstaltungen, Erarbeitung von Studien und Forschungsprojekten versuchen wir, den Gedanken von Design for all öffentlichen Stellen, Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen näher zu bringen.

Produktentwicklung u. Vertrieb

Um Barrieren zu beseitigen bzw. die Integration von Menschen mit Behinderungen, im öffentlichen und privaten Raum zu gewährleisten, haben wir in enger Zusammenarbeit mit betroffenen Menschen und mehreren Organisationen zahlreiche Produkte und Hilfsmittel entwickelt und stellen diese gerne zur Verfügung. Wir entwickeln diese Produkte laufend weiter, forschen nach neuen ästhetischen, praktischen, innovativen, integrativen und kostengünstigen Lösungen. Alle Einnahmen aus unseren Dienstleistungen und dem Produktverkauf kommen direkt den zukünftigen Projekten unseres gemeinnützigen Vereins zu Gute.

Unsere Ziele

Alle Menschen sind gleich an Würde und Recht. Sie haben das Recht über Ihr Leben selbst zu bestimmen. Sie müssen bis zum Ende Ihres Lebens, die Wahlfreiheit haben ob Sie alleine bzw. mit Ihrer Familie zu Hause, mit mobiler Betreuung, in einem betreuten Wohnprojekt oder einem Heim leben möchten. Der Lebensraum muss sich den Menschen anpassen und nicht umgekehrt, daher muss alles, was von Menschen für Menschen geplant, gebaut und entwickelt wird, für alle Menschen selbstbestimmt und gleichberechtigt nutzbar sein.

Barrierefreiheit darf keine Sonderausstattung darstellen – es muss die Grundlage für die Gestaltung unseres Lebensraumes sein. Die Funktionalität muss im Vordergrund stehen, der Mensch muss in all seinen Lebenssituationen und Lebensumständen im Mittelpunkt der Überlegungen stehen.

Die Definition von Barrierefreiheit aus dem Gleichstellungsgesetz:
"Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind".

Unsere Rolle in der Gesellschaft

Wir sehen uns als Verein, der in der Gesellschaft das Tabuthema, dass jeder Mensch zu jeder Zeit eine Behinderung aufgrund von Unfall, Erkrankung oder Alter bekommen kann und Menschen, die mit einer Behinderung zur Welt kommen, ein Teil von Uns sind. Für Menschen, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen, verstehen wir uns als offenes Forum. Wir stehen für ganzheitliche, menschliche, integrative und praktische Lösungen.

Von der Förderung einer barrierefreien Umwelt, vor allem im baulichen Bereich, profitieren wir Alle. Bauliche Barrieren existieren nicht nur für behinderte und ältere Menschen, sondern auch für Personen mit Kinderwagen, Menschen, die schwere Lasten tragen, Begleitpersonen von Menschen mit Behinderungen, Menschen mit temporären Verletzungen, etc.

Unsere Arbeit

Alle Menschen können unsere Dienste in Anspruch nehmen. Menschen mit Behinderungen und nicht bzw. noch nicht oder zurzeit nicht behinderte Menschen.

Alle Menschen sind uns in unserer Arbeit gleich wichtig und wertvoll. Im Umgang mit Menschen und anderen Vereinen und Organisationen richten wir uns nach den Werten der Ehrlichkeit, Anerkennung, Würde, Respekt, Toleranz, Geduld, Selbstbestimmung und Einfühlungsvermögen. Wir lehnen die Diskriminierung von Menschen ab.

Unsere MitarbeiterInnen

Unsere Haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in einem interdisziplinären Team. Den Umgang miteinander prägen Orientierung am Leitbild, offener und ehrlicher Dialog, Anerkennung, gegenseitige Akzeptanz, Wertschätzung und Kompromissfähigkeit sowie die Einhaltung der Vereinsstatuten und Richtlinien.

Der Vorstand, die Geschäftsführung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren einander gegenseitig, regelmäßig und ausführlich. Wir erwarten von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie sich mit unseren Grundprinzipien identifizieren und in der Öffentlichkeit für unsere Ideen und Ziele eintreten.

Unsere Mitarbeiter nehmen ihre Aufgaben mit hohem persönlichen Engagement und großer Motivation zuverlässig und kompetent wahr. Um dies zu verstärken setzen wir Akzente zur Aufrechterhaltung des positiven Klimas. Wir bemühen uns, möglichst für alle unsere Arbeiten kompetente Menschen mit Behinderung zu finden, um diesen Damen und Herren eine Chance auf einen Arbeitsplatz zu bieten.

Unsere Mitarbeiter zeichnen sich durch eine hohe Bereitschaft zur Weiterbildung aus.

Wir fördern diese Bestrebungen, soweit sie den Zielen unseres Vereines entsprechen.
Wir betrachten ehrenamtliche Arbeit als eine wesentliche Stütze für ein erfolgreiches Wirken unseres Vereines und schaffen Strukturen, in denen sich ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv einbringen.

Wir treffen Vereinbarungen mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um diese nach Fähigkeit und Interessen um Ihr Engagement zu bitten.

Wir informieren unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter ausführlich und bieten immer wieder Schulungen an.

Wir wünschen uns von unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die verantwortungsvolle Übernahme der Aufgaben im Sinne der Erreichung der Vereinsziele und wir bedanken uns ganz ausdrücklich für die wichtige und wertvolle Arbeit.

Unsere Mitglieder

Über alle Menschen, die sich mit unserem Leitbild identifizieren und unserem Verein beitreten, freuen wir uns sehr. Die Entscheidungen unserer Gremien sind transparent. Unsere Mitglieder werden regelmäßig über unsere Tätigkeiten informiert.

Wir erhoffen uns von unseren Mitgliedern, dass sie unsere Grundwerte weitergeben und für eine neue Lebenskultur des selbstverständlichen und barrierefreien Miteinanders eintreten.

Unsere Stellung zu anderen Organisationen und Personen

Wir sehen uns mit allen Vereinen, Organisationen und Personen, die sich auch für Barrierefreiheit oder Menschen mit Behinderungen einsetzen, nicht in Konkurrenz, sondern als miteinander unterstützend und entlastend. Wir stehen mit allen Menschen in einem offenen Dialog. Wir versuchen in kooperativer und bereichernder Form Impulse zu geben.

Wir suchen die Zusammenarbeit mit Partnern bei sich sinnvoll ergänzenden Angeboten und zur Weiterverfolgung begonnener Wege.

Wir sind offen für Angebote zur Zusammenarbeit und zur kontinuierlichen Kooperation, damit die Aufgaben wirksamer und wirtschaftlicher wahrgenommen werden können.

Unser Europäischer Dachverband und die Schwesterorganisationen

Wir unterstützen sinnvolle Ideen durch aktiven Einsatz und verstehen uns als Impulsgeber für Neuerungen und Veränderungen.

Mit den Vorstellungen unseres Dachverbandes setzen wir uns intensiv auseinander und bringen aktiv unsere Ziele ein, die wir durch Mitarbeit im Dachverband nachdrücklich vertreten.

Und wir pflegen einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit unseren Partnerorganisationen.

SpenderInnen und SponsorInnen

Wir gewährleisten einen zweckmäßigen und sinnvollen Einsatz von Spendengeldern und stellen die Verwendung der zur Verfügung stehenden Geldmittel offen und transparent dar. Wir sind im ständigen Dialog mit SpenderInnen und SponsorInnen und wünschen uns ausdrücklich die aktive Nachfrage unserer SpenderInnen und SponsorInnen.

Bei der Aufbringung von Spenden agieren wir mit seriösen Methoden. Wir sind offen für neue Wege der Spendenaufbringung. Seriöse SponsorInnen können sich auf uns als vertrauenswürdigen Wirtschaftspartner verlassen.

Finanzierung – Grundlage für die Vereinsarbeit

Als unabhängiger gemeinnütziger Verein verpflichten wir uns, die wirtschaftliche Eigenständigkeit zu bewahren. Dafür ist ein ausgewogener Finanzplan notwendig.

Wir finanzieren uns durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Förderungen, Gelder von SponsorInnen, sowie den Erlösen durch unsere professionellen Dienstleistungen und den Produktverkauf. Ein professionelles Finanz- und Rechnungswesen in der Geschäftsstelle sichert einen verantwortungsvollen und transparenten Einsatz unserer finanziellen Mittel.

Partner und Mitgliedsorganisationen

Neue Chancen durch Kooperationen

Nur wer vernetzt denkt, kann schnell und flexibel handeln und damit langfristig Erfolge sicherstellen. Daher suchen wir die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Organisationen, die wie wir, das Ziel  "Barrierefreiheit für alle" vor Augen haben. Mit diesen wollen wir gemeinsam erfolgreich handeln und beste Rahmenbedingungen schaffen.
Unser Ziel ist es, mit unseren Partnern Projekte zu entwickeln und den Wissensaustausch zwischen Vereinen, Unternehmen,  Organisationen, Wissenschaft, Verwaltung und Politik zu fördern.

freiraum-europa ist durch sein großes Netzwerk in viele Entscheidungsprozesse eingebunden und kann auch so die hohe Qualität seiner Leistungen gewährleisten. Dadurch profitieren nicht nur Personen, sondern es werden auch Sozial- und Gesundheitssysteme entlastet und Industrie und Wirtschaft gefördert.

Wenn auch Ihre Organisation Interesse an einer Kooperation hat, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

freiraum-europa Partner und Mitgliedsorganisationen:

Belgien

Bulgarien

Dänemark

Deutschland

Estland

Finnland

Frankreich

Griechenland

Großbritannien

Irland

Italien

Lettland

Litauen

Niederlande

Norwegen

Österreich

Bild: Flagge Österreich
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4you

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Barrierefrei International

Polen

Portugal

Schweden

Serbien

Slowakei

Spanien

Türkei

Ungarn

Presseservice für RedakteurInnen

Sie suchen Informationen und Erfahrungsberichte von Menschen mit Behinderung zu den Themen:

  • Barrierefreies Bauen, Gestalten und Kommunikation
  • Design for all bzw. Accessibility
  • Leben mit Behinderung bzw. Leben im Alter
  • Sozial- und Hilfsprojekte
  • Diskriminierungen, Gleichberechtigung und Selbstbestimmtes Leben

Dann kontaktieren Sie:

Präsident Dir. Dietmar Janoschek
Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Hochbau und Architektur, Fachgebiet barrierefrei Bauen und Gestalten
+43 699 14 13 23 45

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