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Unsere Angebote

Bild: Teilnehmer einer Mitarbeiterschulung

Wissen Sie, dass zwanzig Prozent mit einer Behinderung leben?

Erfahren Sie und Ihr Team mehr über einen kompetenten Umgang und die korrekte Sprache mit Menschen mit Behinderungen. Wie erklärt man jemandem mit Sehbehinderung den Weg oder gar ein Produkt? Wie führt man blinde Menschen richtig? Wie spricht man mit schwerhörigen Menschen, die einen kaum verstehen? Wie kann man RollstuhlfahrerInnen unterstützen, ohne sie in Gefahr zu bringen?

Wir zeigen Ihnen den Alltag aus der „Behindertenperspektive“. Unter fachkundiger Anleitung gehen Sie selbst mit dem Blindenstock und einer Sehbehinderungs-Simulationsbrille. Sie fahren mit dem Rollstuhl und erleben hautnah, wie Menschen mit Behinderung die alltäglichen „Hürden“ meistern. Machen Sie und Ihr Team sich fit im Umgang mit älteren und behinderten KundInnen und MitarbeiterInnen. Das ist bei der immer älter werdenden Bevölkerung ein großer Vorteil für Sie und Ihr Unternehmen.

Vorteile unserer Schulung „Kompetenter Umgang mit Menschen mit Behinderung“

Unsere Schulung „Kompetenter Umgang mit Menschen mit Behinderung“ bringt Ihnen einige Vorteile und verspricht unbezahlbare Entwicklungen. Durch die Fähig- und Fertigkeiten, die Sie durch die Teilnahme an unserem Seminar erlernen, erhalten Sie mehr und vor allem zufriedenere KundInnen. Wir versprechen Ihnen Rechtssicherheit und Unfallprävention

sowie Qualitätsstandards im Service und den massiven Abbau von Stressfaktoren. Weiters garantieren wir Ihnen ein sicheres Auftreten Ihrer MitarbeiterInnen und die soziale Kompetenz sowie eine positive Teambildung und das Wichtigste: Mit uns setzen Sie einen Schritt in Richtung Gleichbehandlung!

Bild: Kinder bei Sinneserlebnisworkshop

Sinneserlebnisworkshop für Kinder & Junggebliebene: Eine Reise für Ohren, Nase, Mund & Finger…

Kinder lernen in einem abgedunkeltem Raum die Welt der Blinden kennen. Kreative Aufgaben und kleine Ratespiele vermitteln den SchülerInnen einen anderen Zugang zu ihrer sinnlichen Wahrnehmung. Wie duftet Zimt? Erkenne ich an der Stimme, wer neben mir sitzt? Knifflig wird es, wenn es heißt: „Streiche Dir ein Butterbrot!“

Wenn es zur Fragerunde geht kennt die Neugierde der Kleinen keine Tabus: „Gehen Blinde eigentlich ins Kino?“ oder „Sind blinde Menschen eigentlich immer traurig?“, solche Fragen beantworten die beiden Workshop-LeiterInnen gerne, denn sie sind selbst blind, leben zusammen und sind keinesfalls traurig. Das vermitteln sie auch gerne den Kleinsten.

Themen

  • Orientierung in der Dunkelheit
  • Kreativitäts- und Ratespiele
  • Kleine Jause im Dunkeln
  • Kunst im Dunkeln
  • Das Leben von blinden und sehbehinderten Menschen
  • Fragespiel

Und das sagen die kleinen Kunden…

„Die Ratespiele und die Jause im Dunkeln waren lustig, aber trotzdem kann man sich vorstellen, dass es nicht so lustig ist, blind zu sein“,

weiß Volksschüler Edvin.

„Mit der Augenbinde fühlt man sich komisch, gerade am Anfang, wenn es ungewohnt ist. Es fühlt sich so an, wie wenn man nachts in seinem Zimmer aufwacht und alles stockdunkel ist“,

erzählt die kleine Caroline über ihre Erfahrungen.

Bild: Teilnehmer eines Vortrages

Wir bieten folgende maßgeschneiderte Vorträge rund um Barrierefreiheit an:

Barrierefreies Bauen bzw. Barrierefreie Gebäudegestaltung

  • ZIELGRUPPE: Unternehmen, Organisationen, öffentliche Stellen, ArchitektInnen, IngenieurInnen
  • THEMEN: Arten der Behinderung und Bedürfnisse; aktuelle Gesetze und Normen; barrierefreier Eingangsbereich, Hallen, Gänge und Räume; barrierefreie Warteschalter und KundInnenbereiche; behindertengerechte Sanitärbereiche, barrierefreie Treppen und Lifte, Zwei-Sinne-Prinzip für Gebäude, barrierefreie und sichere Kommunikations-, Informations-, Orientierungs- und Evakuierungssysteme, Bau- und Raumakustik, barrierefreie Fluchtwege, die richtige Beleuchtung mit Kontrasten und Zonierung

Barrierefreie Wohnraumgestaltung: Jeder will alt werden, niemand will alt wohnen!

  • ZIELGRUPPE: Privatpersonen, Wohnbaugenossenschaften, ArchitektInnen, BaumeisterInnnen, HandwerkerInnen
  • THEMEN: anpassbarer, barrierefreier Wohnbau: geseztliche Grundlagen, Förderungen, Wohnformen; Parkpätze und Eingänge: Garagen, Türen, Gänge, Böden; Stockwerkswechsel: Treppen, Rampen, Aufzüge, Treppenlifte, Hebebühnen; Inneneinrichtung: Vorraum, WC & Bad, Abstellraum, Küche, Schlafzimmer, Möbel; Außenbereich: Balkon, Terrasse, Garten; Information und Orientierung: Akustik, Kontraste und Beleuchtung; Bau- und Raumakustik: Haustechnik, barrierefreier Brandschutz und Fluchtwege, notwendige Hilfsmittel.

Barrierefreie Webseiten

  • ZIELGRUPPE: öffentliche Stellen, private Unternehmen, ProgrammiererInnen, WebdesignerInnen, EDV-Verantwortliche, Studierende
  • THEMEN: Wer braucht barrierefreie Webseiten und wie viele UserInnen betrifft dies? Richtlinien und Gesetze; Alternative Zugangstechniken und assistierende Technologien; Überschriften; Navigationsleisten; Listen; Formulare; Frames; Bilder und Sprachauszeichnung; Textformatierung; Positionierung; praktische Beispiele

Barrierefreie Verkehrsraumgestaltung

  • ZIELGRUPPE: Öffentliche Stellen, Unternehmen, Organisationen, ArchitektInnen, PlanerInnen, BaumeisterInnen, Straßenmeistereien, Baufirmen udgl., …
  • THEMEN: Arten der Behinderungen und Anzahl der Betroffenen; Gesetze und Normen; barrierefreie Gehwege, Plätze und Radwege; Straßenmöblierung; Baustellen- und Gefahrenbereiche; Straßen- und Bahnübergänge; Verkehrslichtsignalanlagen; Unter- und Überführungen; Parkplätze und Garagen; barrierefreie Gebäudezugänge

Barrierefreie Information, Orientierung und Evakuierung

  • ZIELGRUPPE: Öffentliche Stellen, UnternehmerInnen, Organisationen, ArchitektInnen, PlanerInnen, BaumeisterInnen, Facility-ManagerInnen, HandwerkerInnen udgl.,…
  • THEMEN: Arten der Behinderungen und Anzahl der Betroffenen; Gesetze und Normen; Haustechnik; Kontrastreiche und tastbare Bodenleitsysteme; Akustikbojen; Beschilderung; Übersichtspläne und Modelle; Nachleuchtende Leitsysteme und Orientierungselemente; Kontraste und Beleuchtung; Bau und Raumakustik; Induktionsanlagen für Menschen mit Hörgeräten; Brandschutz und Fluchtwege

Auf individuellen Wunsch bieten wir auch an:

Bei uns finden Sie neben den allgemeinen Angeboten ebenso die Möglichkeit, auf individuellen Wunsch hin, diverse Leistungen zu erhalten: Wir organsierein barrierefreie Veranstaltungen und Vorträge sowie Ausstellungen und gestalten Automaten, diverse Geräte und Wanderwege für alle Menschen zugänglich.

Weiters informieren wir über das Gleichstellungsrecht, schulen zum Thema korrekter Sprachgebrauch mit Menschen mit Behinderung, SeniorInnensicherheit und geben Auskunft betreffend Unfallprävention sowie Verkehrssicherheit. Außerdem erteilen wir Auskunft über die demographische Bevölkerungsentwicklung.

Bild: Plakat mit verschiedenen Menschen ob klein oder groß, dick oder dünn

Design for all: Gutes Design schafft Möglichkeiten, schlechtes Design Beschränkungen

Design for All hat seine Wurzeln sowohl im Skandinavischen Funktionalismus der 1950er Jahre, als auch im ergonomischen Design der 1960er Jahre. Ebenso gibt es einen gesellschaftspolitischen Hintergrund in der Sozialpolitik skandinavischer Länder. Zum Beispiel Schweden in den späten 1960ern mit dem Konzept einer „Gesellschaft für Alle“. Dieser Ansatz beeinflusste maßgeblich die grundlegenden Vorschriften der Vereinten Nationen und der EU über Chancengleichheit für Menschen mit Behinderung.

Nachhaltige Enwicklung mit Design for all

Heute sind Planung und Design für Alle mehr und mehr anerkannt als unverzichtbare Elemente einer aktiven Strategie für nachhaltige Entwicklung. Denn die Vielfalt der Menschen in Europa hinsichtlich Alter, Kultur und ihrer Fähigkeiten ist größer denn je. Wir überleben heute Krankheiten und Unfälle in einem nicht gekannten Ausmaß, gleichzeitig ist aber Behinderung Teil unseres Alltags geworden. Auch wenn die heutige Welt ein komplexes Gebilde ist, so wird sie doch von uns selbst gestaltet. Wir haben daher nicht nur die Möglichkeit, sondern auch die Verantwortung, ihr Design am Prinzip der Einbeziehung aller Menschen auszurichten.

Neue Trends: Design for all

In diesem Vortrag erfahren Sie die neuesten Trends auf internationaler Ebene und erhalten praktische Beispiele wie Design for all in den unterschiedlichsten Bereichen wie Städteplanung, Produktdesign, Freiflächen- und Gebäudegestaltung sowie bei Ausstellungen udgl. umgesetzt werden kann.Sie erhalten die Möglichkeit, sich mit einem internationalen Experten für Design for all zu vernetzen und Ideen zum Nutzen für Ihr Unternehmen zu diskutieren.

Die Dauer des Fachvortrages hängt vom gewünschten Umfang ab bzw. wie weit Details behandelt werden sollen.Selbstverständlich passen wir die Inhalte an Ihre Branche an.
Kosten: Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot


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