Wie bewegen wir uns morgen von A nach B?
Was heute noch futuristisch klingt, könnte schon bald zum Alltag gehören. Mit dem österreichischen Leitprojekt ROBERTA (Real World Automated Bus Operation Austria) wird die Zukunft des öffentlichen Verkehrs bereits heute auf die Straße gebracht.
Im Mittelpunkt stehen hochautomatisierte Busse, die den öffentlichen Verkehr nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen. Gerade in ländlichen Regionen oder dort, wo das bestehende Angebot an seine Grenzen stößt, können sie künftig dabei helfen, Mobilität einfacher, flexibler und für alle Menschen zugänglicher zu machen. Unter der Leitung der FH Oberösterreich arbeiten 19 Projektpartner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr gemeinsam an diesem richtungsweisenden Vorhaben.
Mit einem Projektvolumen von rund 5 Millionen Euro und einer Laufzeit von vier Jahren zählt ROBERTA zu den bedeutendsten Mobilitätsprojekten Österreichs. Ein besonderes Highlight: Erstmals in Europa werden Busse in vier Pilotregionen über mindestens ein Jahr hinweg im realen Linienbetrieb eingesetzt – bei jedem Wetter und in allen Jahreszeiten. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse liefern wichtige Grundlagen für zukünftige Gesetze, Sicherheitsstandards und den flächendeckenden Einsatz automatisierter Busse.
Auch freiraum-europa begleitet das Projekt ROBERTA als Partner mit besonderem Blick auf den Menschen. Der Verein bringt die Perspektive von Menschen mit Behinderungen und eingeschränkter Mobilität ein und setzt sich dafür ein, dass automatisierte Mobilitätslösungen von Anfang an barrierefrei, sicher und alltagstauglich gestaltet werden.









